Archiv Januar 2006

Matt Beaumont: Staying Alive

Mi, 18. Januar 2006

Murray ist Werber. Seine Freundin hat ihn wegen eines erfolgreichen Staranwalts verlassen, seine Arbeit beschränkt sich darauf Produktverpackungen in Supermärkten zu fotografieren. Da erfährt er, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat – Diagnose Hodenkrebs. Langsam, aber sicher beginnt er, sein graues Leben abzustreifen und auszurasten; er will die kurze Zeit, die ihm [...]

Nachholschreiben

Di, 17. Januar 2006

Und es lag an der Telekom. Genaueres gibt’s später, wenn ich mit meiner Mitbewohnerin gesprochen habe; jedenfalls kann ich zu Hause wieder ins Netz gehen, was mich sehr freut. Weniger erfreuen mich die über vierzig Euro Hotline-Gebühren; falls 1&1 Kulanz zeigen sollte, werde ich berichten.
So, nach langer Bedenkzeit habe ich entschlossen, den Großteil meines Fotoequipments [...]

1&1 DSL: Nichts geht mehr

Mi, 11. Januar 2006

Meine Internetverbindung funktioniert nicht, da das Modem kein DSL-Signal empfängt. Deshalb habe ich mich am Sonntag an die pervers teure 1&1-Hotline gewendet, die für eine Minute schlappe 99 Cent berechnen. Von den 15 Minuten an der Strippe hörte ich mir zehn Minuten lang eine schreckliche Warteschleifenmusik an, die meiner Meinung nach zum internationalen Terrorismus gezählt [...]

Die Simpsons und der Russe

Mi, 4. Januar 2006

Ein Russe will die Simpsons vom Fernsehbildschirm verbannen, weil sie seinen Sohn zu einem radikalen Arsch machen, gelesen hier.
Auch hierzulande hält sich standhaft der Irrglaube, Zeichentrick sei automatisch etwas für Kinder. Dieser Typ (der Russe) sieht seine eigenen Versäumnisse in der Erziehung nicht ein, stattdessen soll eine übrigens hervorragende Fernsehserie für seine fehlgeleiteten Weltherrschaftspläne herhalten. [...]

Die WAM-Uhr

Di, 3. Januar 2006

Es gibt Leute, die behaupten, ich wäre zu gemein. Es gibt Leute, die behaupten, ich hätte überzogen reagiert. Es gibt verdammt noch mal Leute, die behaupten, ich wüsste die Leistungen der WAM nicht zu schätzen. Nach nur zwei Monaten im Ring behaupte ich: Ich war noch viel zu nett. Ja, ich habe viel zu viel [...]

Von der 12 zur 1

Mo, 2. Januar 2006

Das neue Jahr ist noch jung und frisch, bereit verprügelt zu werden, da fuhr schon der erste Bus vor meiner Nase weg. Wer das Omen nennt, meinetwegen, ich nenne es Scheiße. Der erste Arbeitstag im Januar war ruhig, gediegen, lauschig. Juju live ist superb, außerdem finde ich es toll, dass sie keine Piepsstimme hat – [...]